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Übersetzungfehler

Vorgestern habe ich einen Fahrradcomputer bekommen. In der Bedienungsanleitung habe ich mir die Montage und Einstellung des Computers durchgelesen. Durch Drücken der Modustaste kann man zwischen Tm (Fahrzeit), Dst (Fahrdistanz), usw. umschalten. Die benutzen Abkürzungen wie Tm leiten sich aus den englischen Worten ab. Zum Beispiel steht Tm für time, Dst für distance und so weiter. Der letzte Modus wird mit Odo abgekürzt. Wofür diese Abkürzung steht, weiß ich nicht. In der deutschen Übersetzung steht Trittfrequenz. Dieses Modell hat allerdings keine Trittfrequenzmesser. Etwas weiter in der Anleitung steht etwas über die manuelle Eingabe der Gesamtdistanz. „Moment“, dachte ich, „Wo ist der Modus für die Gesamtdistanz?“. Ich schlug die englische Fassung der Anleitung auf stellte fest, dass dort die Beschreibung für Odo Total Distance war. Also stand Odo für die Gesamtdistanz und nicht wie übersetzt Trittfrequenz. Wie kann ein solcher Übersetzungfehler zustande kommen?

Was auf den Tisch kommt…


…wird gegessen. Ohne Widerrede.

Ort: Tierpark Bretten

Plural von Sirup

Hier ein paar Vorschläge (alphabetisch sortiert):
Siren
Sirupe
Sirupi
Siruppe
Sirups
Sirupse

Irgendwie klingt alles komisch. Laut Wiktionary lautet der Plural Sirups oder Sirupe. Google spuckt mehr Einträge zu Sirupe als zu Sirups aus.

Vor kurzem habe ich das BIOS meines Intel DG33TL µATX-Mainboards von Version 413 auf 437 aktualisiert. Danach fuhr der Rechner hoch. Der Ubuntu-Ladebalken erschien. Doch anstatt dann auf das Anmeldefenster umzuschalten wurde der Bildschirm einfach schwarz. Ich habe den Grafiktreiber von fglrx (proprietärer AMD ATI Treiber) auf vesa umgestellt und siehe da: Es funktioniert. Auch die Treiber ati und radeonhd funktionierten einwandfrei. Doch leider unterstützen beide die XVideo-Extension (noch) nicht, so dass ich auf den unfreien fglrx Treiber angewiesen bin. Ich habe die bei Ubuntu 8.04 mitgelieferte Version 8.3, die von Envy bereitgestellte Version 8.4 und auch die aktuellste Version 8.5 probiert. Doch alle blieben nach dem Ladebildschirm schwarz.

Ich hab dann ein wenig im BIOS rumgespielt und eine Lösung gefunden: Advanced -> Chipset Configuration -> PCI Express configuration -> „Compliance Test Pattern“ muss aktiviert werden. Nach einem Neustart bekommt man im BIOS dann ein paar weitere Einstellungsmöglichkeiten zur integrierten Grafikeinheit GMA 3100. Meine Vermutung ist, dass der fglrx Treiber Probleme mit der integrierten Grafikeinheit hatte. Aber warum stört es nur den unfreien fglrx Treiber und die freien ati und radeonhd Treiber nicht?

Witz

Neulich wurde ein ɛ gefunden, welches ist so klein, dass es negativ wird, wenn man es durch zwei teilt.
Quelle: Toilettenwand in der TU Berlin

Die Blogsucht…

…hat mich definitiv nicht ergriffen. Wenn selbst so kurze Artikel wie Das spezielle Element acht Tage brauchen bis sie auf meine Blog erscheinen, ist dies ein deutliches Zeichen. Es mag andere Leute geben, die nicht schlafen gehen können, bevor sie nicht mindestens drei kleine Romane in ihren Blog geschrieben haben, aber ich gehöre eher zu den Konsumenten anstatt zu dem Produzenten von Text.

Es gebe eine Menge mit n Elementen. n sei abzählbar klein. Weiterhin sei ein Element dieser Menge besonders. Nun wird aus der Menge ein Element gezogen. Dieses gezogene Element ist nun gerade das besondere Element.

Ist das nun Zufall oder Schicksal?

Heute: B2B

Heutiges Thema in der Verlesung des Faches TechGI4 Rechnernetze und Verteilte Systeme: Beer-to-Beer. Oder hieß das etwa Peer-to-Peer?

Heute ist es wieder soweit: Ubuntu 8.04 LTS Hardy Heron wurde veröffentlicht. LTS steht für Long Term Support, d.h. diese Version wird über einen längeren Zeitraum unterstütz (auf dem Desktop 3 Jahre und Server 5 Jahre).

Da Ubuntu die Distribution meiner Wahl ist, habe ich gleich angefangen Hardy Heron herunterzuladen. Wer dies auch tun will, sollte dies per BitTorrent tun, da die Server aufgrund des Ansturms (mindestens) heute überlastet sein werden.

Meckern kann jeder…

…aber was dagegen tun? Bei Windows gibt es viel zu meckern, aber viel tun dagegen kann man nicht. Was soll man denn machen, wenn Windows mal wieder einen BSOD hat, ein Treiber rumzickt oder das geliebte Program nicht das tut, was man will. Man kann vielleicht den Hersteller anschreiben, aber das bringt meist nicht viel. Bei Support-Foren hat man vielleicht eine etwas bessere Chance.

Ganz im Gegensatz dazu steht freie Software. Wenn die Entwickler nicht weiterhelfen, dann kann man selber Hand anlegen. Manche Entwickler fordern einen auch dazu auf. Mitarbeit ist (von den) meisten gewünscht und Verbesserungen werden gerne angenommen.

So auch bei Distribution meiner Wahl (Ubuntu), das ich seit anderthalb Jahren benutze. In der Paketquelle ist eine veraltete Version von matplotlib enthalten. In dieser Version fehlt eine Funktion, die ich für mein selbst geschriebenes Programm brauche. Deswegen hab ich mir die neueste Version installiert. Da es aber angenehmer ist, einfach das Programm über die Paketquelle zu installieren als es per Hand zu kompilieren, hab ich mich rangesetzt und versucht, das Paket zu aktualisieren.

Heute ist nun das Paket in der Paketquelle von Ubuntu zu finden, nachdem ich mich einige Stunden oder besser Tage mit Paketierung und den speziellen Problemen der Paketierung von matplotlib auseinander gesetzt habe. Den ganzen Werdegang kann man unter Bug #195772 im Launchpad nachlesen. Es ist das erste Paket von mir, das in die offizielle Paketquelle einzieht, aber es wird nicht das letzte sein.

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